Liebes-Aus, was nun?

Foto: Gina Sanders - Fotolia.com
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Auch wenn man sich in glücklichen Zeiten nicht gerne mit dem Gedanken eines möglichen Beziehungs-Aus auseinandersetzen will, so weiß selbst jedes noch so verliebte Brautpaar: eine Hochzeit keine Garantie für eine immerwährende Partnerschaft.

Menschen verändern sich und mit ihnen ihre Beziehungen. Entwickeln sich beide Partner in unterschiedliche Richtungen, wird es schwierig. Streitereien, Vorwürfe und gegenseitiger Respektverlust sind häufig die Folge und eine Trennung der einzige Ausweg. Damit diese nicht im Rosenkrieg endet, informieren sich Ehepartner am besten frühzeitig über finanzielle Auswirkungen. Grundsätzlich gilt: Wer einen kühlen Kopf bewahrt und die folgenden Punkte beachtet ist klar im Vorteil.

Güterstand gut überlegen

Wurde nichts anderes vereinbart, greift der gesetzliche Güterstand, die Zugewinngemeinschaft. Alternativen hierzu, die in einem Ehevertrag geregelt werden können, sind die Gütergemeinschaft und die Gütertrennung.

Versorgungsausgleich im Ehevertrag regeln

Das Gesetzt räumt Eheleuten heute größere Spielräume ein, Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich zu schließen und so ihre vermögensrechtlichen Angelegenheiten nach ihren individuellen Bedürfnissen zu regeln. Machen Sie davon Gebrauch.

Wachsamkeit in der Krise

Will der Noch-Partner die Finanzen neu ordnen oder bei einer bestehenden Lebensversicherung ein Renten- bzw. Kapitalwahlrecht ausüben, sollten die Alarmglocken klingeln.

Wer Bescheid weiß, den belohnt das Leben

Auch vor dem Scheidungsantrag kann erfragt werden, ob und in welcher Höhe man ausgleichsberechtigt bzw. ausgleichsverpflichtet ist. Wichtig: Hierzu werden die Unterlagen des Partners in Kopie benötigt.

Versicherungen prüfen

Sie befürchten, Ihr Partner will sich trennen oder haben selbst vor, Reißaus zu nehmen? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, zu überprüfen, ob das vereinbarte Bezugsrecht von bestehenden Versicherungen geändert werden muss. Tipp: Bei jeder zehnten Kündigung einer Lebensversicherung ist der Grund eine Scheidung. Dies bringt in der Regel Nachteile und Verluste mit sich. Häufig gibt es Alternativen!

Schnelle Scheidung oder erst abwarten?

Zwar kann es aus steuerlichen oder anderen finanziellen Gründen überlegenswert sein, die Scheidung etwas zu verschieben – doch lohnt sich die Nervenbelastung?

Weitere Tipps rund um die Themen Scheidung und Altersvorsorge finden Sie unter www.vorsorge-know-how.de.

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