Reinheitsgebot: Gold, Platin & Co.

Evolution Trauringe von Niessing
Evolution Trauringe von Niessing

Eine der wichtigsten Tätigkeiten bei den Hochzeitsvorbereitungen ist das Aussuchen der Trauringe. Sie sind schließlich mehr als “nur” ein Schmuckstück. Eheringe sind das Symbol der ewigen Liebe, sie stehen für das Gefühl von "mit Dir will ich alt werden. Wir gehören zusammen". Und als solche sollen sie vom Tag der Hochzeit bis zum Lebensende die Hand schmücken.

Es ist also nur zu verständlich, dass sich Brautpaare bei der Auswahl der Trauringe häufig schwer tun. Die folgenden Infos sollen Ihnen helfen, sich in dem Angebotsdschungel der Juweliere und Goldschmiede zurechtzufinden.

Die beliebtesten Materialien 

  • Platin
    Das edelste, widerstandsfähigste und damit auch kostspieligste Metall für Eheringe ist Platin. Kein anderes Material erreicht solch herausragende Trageeigenschaften. TraumHochzeit sprach mit der Platin Gilde International Deutschland (PGI) und fragte, was Brautpaare beim Kauf der Trauringe beachten sollten.  Die Experten raten: "Achten Sie besonders auf den Stempel „Pt 950“; dieses Qualitätsmerkmal garantiert, dass Sie Ihre Ringe bei Bedarf lebenslang in der Größe verändern lassen können, und dass Sie sie ewig lieben werden. Ringe sind das Accessoire, das die persönliche Erscheinung nachhaltig bestimmen kann; daher lohnt sich Platin ganz besonders als stilistisches Highlight Ihres perfekten Outfits. Gestalterisch gilt, dass weniger oft mehr ist, sprich länger erfreut, da ein schlichter Trauring mit einem Memoire- oder Solitairering kombiniert werden kann und modisch keinen Veränderungen unterworfen ist." 

  • Gelbgold
    Da reines Gold beziehungsweise Feingold wegen seiner extremen Weichheit nicht wirklich für die Schmuckherstellung geeignet ist, werden in der Praxis fast ausschließlich Goldlegierungen (siehe "Goldlegierungen / Feingoldgehalt") verwendet. Am häufigsten werden Silber, Kupfer, Palladium und früher auch Nickel beigemischt, doch wird Nickel inzwischen nicht mehr verwendet, da es zu viele Allergien auslöst. 

  • Weißgold
    Viele Paare möchten aus stilistischen Gründen keine Trauringe aus Gelbgold und suchen daher nach preisgünstigen Alternativen zu Platin. Wichtig zu wissen: Von Natur aus ist jedes Gold zunächst gelb. Damit es den weiß-silbernen Farbton erhält, wird es mit anderen Metallen wie z. B. Silber oder Palladium verschmolzen. Trotz allem hat es immer einen leicht gelblichen Touch. Aus diesem Grund wird Weißgoldschmuck oft "rhodiniert", das heißt mit dem Platin-Nebenmetall Rhodium überzogen, um so ein reines, silberartiges Weiß zu erzielen. Da Trauringe aber durch das tägliche Tragen stark belastet werden, trägt sich die Beschichtung häufig nach einer Zeit ab, so dass die Ringe dann wieder neu beschichtet werden müssen.

  • Weitere Materialien
    Weitere Materialien, die gerne für Trauringe verwendet werden sind Rotgold, Edelstahl und Titan.

Goldlegierungen / Feingoldgehalt

Gold gibt es üblicherweise in Legierungen mit drei unterschiedlichen Feingoldgehalten (auf der Innenseite des Rings angegeben):

  • 333 = 8 Karat = 33,3 Prozent Feingoldgehalt
  • 585 = 14 Karat = 58,5 Prozent Feingoldgehalt
  • 750 = 18 Karat = 75,0 Prozent Feingoldgehalt

Gravuren: Die individuelle Note

Mit der Gravur machen Sie Ihre Trauringe zum ganz persönlichen, exklusiven Schmuckstück und zum Symbol Ihrer ewigen Verbundenheit. Ob Sie sich dabei für eine Außen- oder Innengravur, für Symbole, Schriftzeichen, Daten oder einen Spruch entscheiden, liegt ganz bei Ihnen. Die Möglichkeiten sind heute nahezu grenzenlos. Sie reichen sogar bis zur Verwendung der eigenen Handschrift. Hinweis: Nicht jede Gravur ist mit jedem Ring möglich.

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