Die Sitzordnung und ihre Tücken

Wer wo und neben wem?
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Keine leichte Aufgabe. Bei einer Hochzeitsfeier prallen oft Welten aufeinander. Junge Leute, alte Leute, Spaßkanonen, Ernstgesottene, Introvertierte, Extrovertierte… Wie soll man die alle unter einen Hut bringen, wer versteht sich mit wem und wie sorgt man dafür, dass an keinem Teil der Festtafel Langeweile aufkommt?

Zunächst 5 Grundregeln

  1. Ganz gleich, wie die Tische angeordnet sind: Braut und Bräutigam sind die Hauptpersonen. Daher bildet deren Platz den Ausgangspunkt für die weitere Planung.
  2. Die vom Brautpaar geschätzten Personen (z. B. Trauzeugen, Eltern, …) werden bei der Sitzordnung bevorzugt und sitzen somit näher bei den Gastgebern.
  3. Es sollten möglichst Runden arrangiert werden, in denen Alters- und Interessengruppen angeregte Gespräche erwarten lassen. Dabei spielt auch die Mischung von weiblichen und männlichen Gästen eine Rolle.
  4. Häufig wird empfohlen, Paare voneinander zu trennen, um so für mehr Kommunikation zu sorgen. Sind allerdings zurückhaltende Personen, die nur schwer mit Fremden in Kontakt kommen, von dieser Maßnahme betroffen, erfreut man sie damit bestimmt nicht.
  5. Zur späteren Stunde wird gerne getanzt; das Brautpaar sollte den benötigten Platz schon bei der Planung berücksichtigen.

Die Anordnung der Tische

Welche Tafelform der folgenden Seiten für Ihre Feier geeignet ist, hängt ganz von den Räumlichkeiten und der Anzahl Ihrer Gäste ab. Um in aller Ruhe verschiedene Varianten durchzuspielen, empfiehlt es sich, frühzeitig eine genaue Skizze von der Location anzufertigen.