Vorsicht Fettnäpfchen!

© Sincerity Bridal
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Als Gast können Sie viel dazu beitragen, dem Brautpaar eine schöne Feier zu bereiten, an das es gerne zurück denkt. Wir verraten Ihnen, mit welchen Aktivitäten Sie punkten und womit Sie sich blamieren:

In der Vorbereitungsphase

  • Einladung erhalten? Oberstes Gebot: Antworten! Auch wenn Sie nicht hingehen, reagieren Sie auf jeden Fall. Ebenfalls wichtig: Auf eine schriftliche Einladung schriftlich antworten.
  • Gemeinsam mit Freunden nette Programmeinlagen planen. Lockert die Stimmung und bringt Erinnerungen hoch.
  • Fertigen Sie eine Hochzeitszeitung an. Die Familien des Paares helfen Ihnen bestimmt mit Kinderfotos usw.
  • Schwarze Kleidung ist gut. Falls keine Kleiderordnung vorgegeben wurde, fragen Sie ruhig das Brautpaar, was angemessen wäre. Ansonsten gilt: Besser zu fein als zu legère.

Am Hochzeitstag

  • Gratulieren Sie nach der Trauung als erstes dem Brautpaar und danach den Brauteltern. Falls Sie sich noch nicht kannten, stellen Sie sich vor.
  • Blumensträuße vor Übergabe aus dem Papier wickeln. Lädt ein Paar ein, werden die Blumen an die Gastgeberin überreicht.
  • Auch trinken will gelernt sein: Gläser am Stiel anfassen, vor dem Trinken den Mund mit der Serviette abtupfen.
  • Wird eine Klare Suppen aus einer Tasse mit Henkel serviert, darf die Neige der Suppe ausgetrunken werden.
  • Legen Sie beim Verlassen des Tisches zwischen den Gängen die Serviette lose gefaltet auf den Tisch.
  • Das Bett der Hochzeiter zu dekorieren ist schön. Zu Reißzwecken oder Fröschen greift man heute jedoch nicht mehr. Viel mehr freut sich das Paar über feine Bettwäsche, Blütenblätter, eine Flasche Champagner, Konfekt, Kerzen usw.

Womit Sie garantiert ins Fettnäpfchen treten

  • Ein weißes Kleid oder Kostüm ist für Sie tabu – nur die Braut trägt weiß!
  • Männer aufgepasst: Sie dürfen ihr Jackett am Tag der Hochzeit erst dann ausziehen, wenn der Bräutigam seines abgelegt hat - und sei Ihnen noch so warm.
  • Geschenke weder vor noch direkt nach der Kirche überreichen. Später, bei der Feier, ist genug Zeit dafür. Und bitte spielen Sie nicht die beleidigte Leberwurst, wenn das Paar jegliche Neugier unterdrückt, so dass Ihr Geschenk unbeachtet zur Seite gelegt wird. Ausgepackt wird meist erst am Folgetag. 
  • Dinge auf den Tisch legen, die nicht zum Essen gehören, z.B. Handys, Abendtaschen, Brillenetuis oder Rauchutensilien.
  • Wenn die Zigaretten schon nicht auf dem Tisch liegen dürfen, versteht sich eigentlich von selbst, dass nicht geraucht wird. Wie lange? Vom  Apéritif bis nach dem letzten Gang.
  • Das Beibrot wird gebrochen, in kleinen Stücken bestrichen und verzehrt. Abbeißen ist tabu!
  • Verwenden Sie keine Zahnstocher, auch nicht hinter vorgehaltener Hand.
  • Sollte Ihr Essen zu heiß sein… in der Ruhe liegt die Kraft. Ein wenig Geduld, dann kühlt es von alleine. Nur bitte nicht pusten.
  • Essen Sie Geflügel nur mit den Fingern, wenn dazu eine Fingerschale gereicht wird.
  • Die goldene Regel beim Tanz: Der Erste gehört dem Brautpaar – NUR dem Brautpaar. Dann kommen die Eltern dazu, anschließend tanzt die Braut mit dem Schwiegervater und der Bräutigam mit der Schwiegermutter. Dann endlich dürfen auch Sie auf die Bretter. Sie haben keine Lust zu tanzen? Ablehnen gehört sich nicht und erst recht nicht, wenn Sie von Braut oder Bräutigam aufgefordert werden.

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