Freiwilliges Ehrenamt oder gesetzliche Vorschrift?

Wissenswertes über den Einsatz von Trauzeugen
Egal ob Mann oder Frau, wer zum Trauzeuge ernannt worden ist, darf sich freuen. Denn meist bitten die Brautleute ihre allerbesten Freunde, dieses ehrenvolle Amt zu übernehmen. Aber was bedeutet es nun genau, Trauzeuge zu sein? Resultieren daraus bestimmte Pflichten oder gar rechtliche Konsequenzen? Und was ist eigentlich, wenn es, aus welchen Gründen auch immer, niemanden gibt, der für dieses Amt in Frage kommt?
Brautpaar mit Trauzeuge (© Wilvorst)

Welche Aufgaben Trauzeugen aus staatlicher und kirchlicher Sicht haben und welche Traditionen hierzulande mit dem Ehrenamt verbunden werden – ausführliche Informationen dazu auf den nächsten Seiten. Für alle, die im Vorbereitungsstress sind und weniger lesen möchten, lässt sich zusammengefasst sagen: Die eigentliche Grundaufgabe der Trauzeugen, nämlich – wie der Name schon sagt – bei der Trauung dabei zu sein, um diese zu bezeugen, ist rein rechtlich überholt.

Weder beim Standesamt noch bei der evangelischen Kirche sind Trauzeugen notwendig, nur die katholische Kirche besteht noch darauf.